Brustchirurgie – ein Schwerpunkt unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Höchberg bei Würzburg

Eine zum Körper passende, wohlgeformte Brust gilt als Ausdruck von Weiblichkeit. Wenn Größe und Form der Brust nicht (mehr) den eigenen Wunschvorstellungen entsprechen, führt dies nicht selten zu einem eingeschränkten Selbstwertgefühl.

Die Brustchirurgie stellt einen Schwerpunkt unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Höchberg bei Würzburg dar – sei es der Wunsch nach Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Bruststraffung oder nach einer Brustangleichung.

Unsere Leistungen: Brustchirurgie

Brustvergrößerung (Implantat, Eigenfetttransfer)

Eine Brustvergrößerung (Augmentation) erfolgt meist mit Silikonimplantaten. Diese werden durch einen Schnitt in der Unterbrustfalte eingebracht und dann entweder unter der Brustdrüse oder unter dem Brustmuskel positioniert. Wir verwenden ausschließlich hochwertige, geprüfte Implantate bewährter Hersteller.

Eine Brustvergrößerung mittels Implantats führen wir in Vollnarkose und in der Regel unter ambulanten Bedingungen durch.
Nach der Augmentation sollte der speziell für Sie angepasste BH für 6 Wochen kontinuierlich getragen werden. Ebenso lange sollte die Bewegung im Bereich der Schulterpartie eingeschränkt werden. Dies dient der Erhaltung der Implantatlage bzw. der Brustform und einer positiven Narbenbildung.

Eine mittlerweile bewährte Alternative zum Brustaufbau mittels Implantat ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett (Lipofilling). Hierbei wird von anderen Stellen des Körpers fett abgesaugt und dann wieder fächerförmig in verschiedenen Ebenen in die Brust eingebracht. Ca. 30% der verpflanzten Fettzellen wird im Verlauf wieder vom Körper abgebaut. Der überwiegende Teil der Fettzellen (ca. 2/3) wächst jedoch ein und verbleibt dann an Ort und Stelle. Diese Methode ist nicht mit den implantatspezifischen Risiken wie Kapselfibrose oder ALCL verbunden. Allerdings sind hier meist 2 bis 3 Schritte notwendig und die durch dieses Verfahren zu erreichende Brustgröße ist limitiert.

Eine Brustvergrößerung mittels Lipofilling führen wir in Vollnarkose durch. Nach der Operation ist eine direkte Druckeinwirkung auf die Brust (enger BH wie Push-up) für mindestens 2 Wochen möglichst zu vermeiden.

Brustverkleinerung / Bruststraffung

Bei der Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik) wird das überschüssige Drüsen- und Fettgewebe der Brust entfernt und der Hautmantel entsprechend an das neue Volumen angepasst. Hier gibt es verschiedene Techniken, die von Form und Größe der Brust abhängen. Abhängig von der gewählten Schnittführung ist die resultierende Narbe.

Das Bild einer schlaffen Brust, wie sie nach einem Gewichtsverlust oder nach Schwangerschaft und Stillzeit vorkommt, kann durch eine Bruststraffung (Mastopexie) behoben werden. Hierbei wird die überschüssige Haut entfernt. Die Straffung kann mit einer Implantateinlage kombiniert werden (Augmentationsmastopexie).

Die o.g. Operationen führen wir i.d.R. in Vollnarkose und unter stationären Bedingungen durch. Der speziell für Sie angepasste BH sollte für mindestens 6 Wochen kontinuierlich getragen werden. Ebenso lange sollte auf stärkere körperliche Anstrengung verzichtet sowie die Bewegung im Bereich der Schulterpartie auf das Nötigste beschränkt werden. Dies dient der Erhaltung der Brustform und einer positiven Narbenbildung.

Brustrekonstruktion nach Brustkrebs

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen - die Diagnose Brustkrebs verändert das Leben einer Frau entscheidend. Die onkologische Behandlung gehört in die Hand von Spezialisten.
Oftmals ist die Therapie jedoch mit einem Teilverlust oder einem vollständigen Verlust der Brust verbunden. Die Veränderung des Körperbildes geht häufig auch mit einer starken psychischen Belastung einher. Heutzutage gibt es erfreulicherweise eine Vielzahl von Verfahren, mit denen ein Brustwiederaufbau durch Fremdmaterial (Silikonimplantat) oder Eigengewebe (Eigenfett, freie Lappenplastik) möglich ist. Gerne besprechen wir die verschiedenen Möglichkeiten des Brustaufbaus ausführlich mit Ihnen.

Angleichungs- und Korrekturoperationen

Auch Angleichungsoperationen und Korrekturoperationen nach abgeschlossener Behandlung des Brustkrebses sind das Spezialgebiet der Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie.
Eine Größendifferenz beider Brüste kann jedoch auch angeboren sein. Nach abgeschlossener Brustentwicklung ist auch hier eine operative Korrektur möglich.
Nach einer ausführlichen Beratung wählen wir die für Sie geeignete Methode aus einer Vielzahl von operativen Möglichkeiten aus (Mammareduktion / Mastopexie / Eigenfetttransfer / Silikonimplanat). Ziel ist das möglichst symmetrische Erscheinungsbild beider Brüste.
Auch die Wiederherstellung der Brustwarze(n) ist möglich. Zur Wiederherstellung des Nippels kann die Hälfte des gesunden Nippels übertragen werden. Alternativ gibt es die Möglichkeit, den Nippel aus der Haut und Unterhaut vor Ort zu formen. Der Vorhof kann durch ein Vollhauttransplantat z.B. aus den Oberlidern rekonstruiert oder alternativ tätowiert werden.

Die Behandlungskosten der Angleichungs- und Korrekturoperation werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Gynäkomastie („Männerbrust“)

Eine weibliche Brust beim Mann kann durch eine vergrößerte Brustdrüse und/oder eine vermehrte Fetteinlagerung zustande kommen. Dies ist oftmals mit einer starken Berührungsempfindlichkeit der Brustwarzen verbunden und führt häufig auch zu einer enormen psychischen Belastung.
Zunächst sollte immer die endokrinologische Abklärung erfolgen, um eine Störung des Hormonhaushalts auszuschließen. Unter bestimmten Umständen kann eine Gynäkomastie durch eine Hormontherapie behandelt werden. Meist ist es aber so, dass die vergrößerte Brust operativ verkleinert wird. Durch verschiedene Schnitttechniken - möglichst narbensparend - besteht die Möglichkeit, die vergrößerte Drüse, ggf. zusammen mit der überschüssigen Haut, zu entfernen. Meist geschieht dies in Kombination mit einer Fettabsaugung. Kleinere Korrektureingriffe können, falls notwendig, 3 - 6 Monate nach der OP, teils in Lokalanästhesie, durchgeführt werden.

Die Operation führen wir in Vollnarkose und unter stationären Bedingungen durch. Nach der Operation sollte die speziell für Sie angepasste Kompressionswäsche für mindestens 6 Wochen kontinuierlich getragen werden.

Brustchirurgie bei Transsexualität

Von Transsexualität spricht man, wenn sich ein Mensch nicht mit dem ihm bei der Geburt zugeordneten Geschlecht identifiziert und im anderen Geschlecht leben möchte. In diesem Fall besteht häufig der Wunsch, das äußere Erscheinungsbild dem gefühlten Geschlecht anzugleichen. Wichtig ist hier die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen, Sie betreuenden Ärzten. Wir gestalten mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan und führen die erforderlichen brustchirurgischen Eingriffe (Entfernung der weiblichen Brust, Aufbau einer weiblichen Brust) durch. Für die Durchführung weiterer angleichender Schritte empfehlen wir Sie gerne an ein Spezialistenteam aus Mikrochirurgen, Endokrinologen, Gynäkologen und Urologen.

Auch wenn Sie Fragen bzgl. einer Kostenübernahme seitens der Krankenkasse haben, unterstützen wir Sie gerne hierbei.

Die Operation führen wir in Vollnarkose und unter stationären Bedingungen durch. Nach der Operation sollte die speziell für Sie angepasste Kompressionswäsche für mindestens 6 Wochen kontinuierlich getragen werden.

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